Stand: 25.06.2026
(1) Anbieter von InsurAgent (app.insuragent.io) ist RZH Media/IT, Inhaber Raoul Levin Ziehmann-Hesse, Hauptstraße 194, 69117 Heidelberg („Anbieter“).
(2) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung InsurAgent („Dienst“).
(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (insbesondere Versicherungsmakler und -vermittler mit Erlaubnis nach § 34d GewO). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen; mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(1) InsurAgent ist eine webbasierte Anwendung für Versicherungsmakler mit insbesondere folgenden Funktionen: Kundenstamm-Verwaltung (CSV-Import), E-Mail-Postfach-Anbindung, KI-gestützte Text- und Analysefunktionen, automatisierte Gruß-Mails, Kampagnen-Werkzeuge mit Freigabe-Pipeline, Kalender.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf insuragent.io zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln, sofern der wesentliche Funktionsumfang erhalten bleibt.
(3) Der Dienst wird als Ergänzung neben dem bestehenden Maklerverwaltungsprogramm des Kunden betrieben; er ersetzt kein Maklerverwaltungsprogramm und keine Rechtsberatung.
(1) Die Registrierung stellt ein Angebot des Kunden dar. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Accounts durch den Anbieter zustande. Ein Anspruch auf Freischaltung besteht nicht.
(2) Mit der Freischaltung beginnt eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Für die Testphase sind keine Zahlungsdaten erforderlich; sie geht nicht automatisch in einen kostenpflichtigen Vertrag über. Ohne Buchung eines Tarifs endet der Zugriff nach Ablauf der Testphase.
(3) Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst mit Buchung eines Tarifs über den Zahlungsdienstleister zustande.
(1) Es gelten die bei Buchung ausgewiesenen Preise.
(2) Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG berechnet der Anbieter keine Umsatzsteuer; die ausgewiesenen Preise sind Endpreise.
(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach Ankündigung vorübergehend sperren; der Vergütungsanspruch bleibt unberührt.
(4) Die Kundenzahl-Grenzen der Tarife sind weiche Grenzen: Bei Überschreitung wird der Kunde kontaktiert, um einen passenden Tarif zu vereinbaren; eine automatische Sperrung oder automatische Umbuchung erfolgt nicht.
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist von beiden Seiten jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündbar. Die Kündigung ist in Textform oder über das Kundenportal möglich.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Für Kundendaten nach Vertragsende gilt § 9 Abs. 4.
(1) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch.
(2) Der Kunde bleibt für die von ihm verarbeiteten Daten und versendeten Inhalte verantwortlich. Er stellt insbesondere sicher, dass
a) er nur Empfängerdaten verwendet, die er rechtmäßig erhoben hat (keine gekauften, gemieteten oder automatisiert gesammelten Adresslisten);
b) werbliche E-Mails nur im Rahmen des § 7 UWG versendet werden (Einwilligung oder Bestandskunden-Ausnahme des § 7 Abs. 3 UWG);
c) Abmeldungen (Opt-out) respektiert werden — der Dienst setzt Abmeldelinks und Sperrlisten technisch durch, deren Umgehung ist untersagt;
d) versendete Inhalte den berufsrechtlichen Anforderungen (u. a. § 34d GewO, VersVermV, IDD) genügen.
(3) Die im Dienst enthaltenen Compliance-Hinweise und -Prüfungen sind Hilfsmittel und ersetzen keine Rechtsberatung; die rechtliche Verantwortung für Kampagnen und Versand liegt beim Kunden.
(4) Bei erheblichen Verstößen (insbesondere Spam-Versand oder überhöhten Beschwerderaten, die die Zustellbarkeit für andere Kunden gefährden) darf der Anbieter den E-Mail-Versand des Kunden nach vorheriger Information — bei Gefahr im Verzug auch sofort — vorübergehend aussetzen.
(1) Der Dienst erzeugt Texte und Analysen mithilfe von KI-Systemen (derzeit Mistral AI, EU). KI-Ausgaben können Fehler enthalten.
(2) Automatisch erstellte Mails durchlaufen standardmäßig eine Freigabe-Pipeline. Aktiviert der Kunde die automatische Freigabe, versendet der Dienst KI-erstellte Inhalte ohne Einzelprüfung; die Verantwortung hierfür trägt der Kunde.
(3) Der Kunde prüft KI-Ausgaben vor geschäftlicher Verwendung auf Richtigkeit.
(1) Der Anbieter erbringt den Dienst mit angemessener Sorgfalt und einer üblichen Verfügbarkeit; eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert.
(2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und, soweit planbar, angekündigt.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Kunde personenbezogene Daten seiner Kunden in den Dienst einbringt, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Bestandteil des Vertrags ist der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO einschließlich technischer und organisatorischer Maßnahmen und Subunternehmerliste.
(3) Der Anbieter nutzt Kundendaten des Kunden nicht für eigene Zwecke und nicht zum Training von KI-Modellen.
(4) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten innerhalb von 30 Tagen exportieren (CSV); danach werden die Daten des Mandanten gelöscht. Der AVV gilt ergänzend.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre; die Sicherungspflichten des Anbieters aus dem AVV bleiben unberührt.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Frist, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei Widerspruch darf jede Partei zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Heidelberg.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.